ARTHROSEN

ARTHROSEN

Auch unsere Haustiere sind relativ häufig von Arthrosen betroffen. Nachdem es sich um eine degenerative Erkrankung handelt ist sie meist ein Problem der älteren Tiere. Die Ursachen sind vielfältig. Überbelastung im Training bzw Belastung ohne Warm Up und Cool Down (Zwischenfrage: Wer wärmt seinen Hund vor dem Ballspielen auf?), aber auch Wachstumsstörungen, die genetisch bedingt sein können, und zu frühe Belastung der Gelenke können Arthrosen zur Folge haben. Leider bleiben auch die gemütlichen Couchpotatos nicht verschont, denn Übergewicht stellt ebenfalls eine ständige Überlastung für die Gelenke dar.

Alles beginnt mit einem kleinen Knorpelschaden, der für Entzündung im umliegenden Gewebe und der Gelenkschmiere sorgt. Schlechtere Versorgung des übrigen Knorpels und ein langer Entzündungsprozess können die Folge sein. Die Schonhaltung verursacht leider, dass weniger neue Gelenkschmiere gebildet wird und der Knorpel weiter nicht ordentlich versorgt wird.

Arthrose zählt leider zu den nicht heilbaren Krankheiten, allerdings gibt es zahlreiche Möglichkeiten das Fortschreiten zu verlangsamen. Kontrollierte und gleichförmige Bewegungen wie Joggen und Schwimmen sowie Physiotherapie helfen sehr gut. Ein Arthrosepatient soll auf keinen Fall ruhig gestellt werden sondern seine Bewegungsfreude so lang als möglich erhalten werden. Um das zu erreichen müssen natürlich die Schmerzen genommen werden. Das erreicht man in akuten bzw weiter fortgeschrittenen Stadien durch Schmerzmittel. Zu früheren Zeitpunkten und zusätzlich können Präparate mit Chondroitinsulfat und Glucosaminglykan gefüttert werden. Sie unterstützen den Gelenkstoffwechsel. Auch „natürliche“ Entzündungshemmer wie Teufelskralle, Weihrauch oder Ingwer finden sich in einigen Präparaten für Arthrosepatienten und bringen Linderung.