STÖCKCHEN WERFEN – LIEBER NICHT

STÖCKCHEN WERFEN – LIEBER NICHT

Viele Hunde apportieren gerne und freuen sich enorm über das Lob für die erfüllte Aufgabe. Allerdings sollten Sie darauf achten, was Sie Ihren Wuffel so alles bringen lassen. Die klassische Kombination Hund – Stöckchen hat schon öfter beim Tierarzt geendet, als man meinen möchte.

Die meisten Hunde verfolgen geworfene Gegenstände mit großem Enthusiasmus und stürzen sich regelrecht auf den Stock. Liegt dieser noch nicht flach, hat abstehende Enden oder der Hund packt ihn einfach in ungünstigem Winkel, ist die Pfälungsverletzung schnell passiert. Besonders gefährlich ist sie vor allem deshalb, weil sie meist den Rachenbereich betreffen. Große Blutgefäße, Luft- und Speiseröhre sind ganz nah. Hinter dem Gaumendach, aber auch nicht weit entfernt liegen Augen und Gehirn. Kurz und gut – solche Verletzungen können leider häufig wichtige Organe schädigen. Darüber hinaus sind solche Wunden oft schwierig zu reinigen. Ganz besonders, wenn der Übertäter einer von der splitternden Sorte war. Am besten man streicht diverses Geäst generell vom Unterhaltungsplan des Hundes.

Im Zoofachhandel findet man für ein paar Euro weitaus geeignetere Bespaßungsutensilien. Das Angebot ist riesig bzw. gibt es auch tolle Anleitungen, wie man Spielzeug einfach selber machen kann. Damit steht einem ausgelassenen Spiel nichts im Wege.