WENN TIERE ÄLTER WERDEN

WENN TIERE ÄLTER WERDEN

Ab wann gilt ein Hund als alt? Kurz gesagt ist es bei den Hunden nicht so viel anders als bei uns: man ist so alt wie man sich fühlt. Der eine stürmt mit 10 immer noch schwanzwedelnd zur Tür, sobald Herrli die Leine in die Hand nimmt und lässt sich beim Ball werfen nicht zweimal bitten. Der andere lässt sich nur mehr schwer zu einem Spiel ermuntern.

Natürlich müssen die Spaziergänge dem Fitnessstand des Oldies angepasst werden. Bewegen sollte er sich aber in jedem Fall. Wer rastet, der rostet – weiß man doch! Die Ball- und Frisbeejunkies dürfen das gerne auch weiterhin bleiben, allerdings sollte im Alter noch mehr Wert auf ordentliches Warm Up und Cool Down gelegt werden. Falls das Aufstehen schon mal etwas mühsamer ausfällt, kann man mit Grünlippmuschel-Präparaten, Teufelskralle oder Ähnlichem helfen, die Gelenke wieder „runder laufen“ zu lassen. Außerdem achten Sie darauf, die Krallen kurz zu halten. Durch weniger und ruhigere Bewegung werden sie bei den Pensionisten-Hunden gerne länger, was wiederum etwas mehr Belastung für die Zehengelenke bedeutet. Beim Tierarzt mal nach einem Alters-Check mit Blutuntersuchung zu fragen ist ebenfalls ratsam.

Das Hirn braucht genauso hin und wieder was zu tun. Egal, ob man dem Vierbeiner noch was Neues beibringt, das gute alte „Gib Pfote“ perfektioniert oder Suchspiele – Hauptsache, der Hund bekommt regelmäßig das Gefühl, noch Aufgaben zu haben und diese gut zu machen. Wer gebraucht wird, kann sich nämlich nicht so gehen lassen und bleibt daher noch länger fit.